Der Kriegerverein hatte die Errichtung eines Denkmals für die Kriegsteilnehmer des Krieges 1870/71 beantragt. Am 18. August 1895, zum 25-jährigen Gedenktag der Schlacht von Sedan (2.9.1870), wurde das Denkmal auf dem Dorfplatz zwischen Kirche und Knabenschule enthüllt. (Auf dem Bild ist die Knabenschule links hinter dem Denkmal.)

An diesem Tag wurde auch die Fahne des Kriegervereins geweiht. Aus Anlass des Tages wurde eine Linde gepflanzt, die heute noch Bestand hat.

Am 17. April 1964 beschloss der Gemeinderat, das Denkmal abzureißen und dafür ein Denkmal im Waldfreidhof zu errichten. „In einer Nacht- und Nebelaktion“ wurde das Denkmal entfernt und unbekannt „entstorgt“.

Friedel Aulbach schreibt dazu in seinem Gedicht „Nex Genaues waß mä nit:

„Es Kriescherdenkmol en de Schollstroß hinne

is leider heit nit mäi zu finne.

Wou honn ses hie, froocht jeder sisch,

des Denmkol aussem 70-er Kriesch?

San denn die Menner gor nex wert,

wou sunst als Hälde wern geehrt?“

Der Dorfplatz zwischen Nepomukkirche und Kriegerdenkmal war immer wieder Treffpunkt für Kundgebungen. So wurde auch am 29. März 1936 durch Gau-Propagandaleiter Vogt das Ergebnis der Reichtagswahl verkündet: „Die Haibacher sind zum Vorbild für ganz Mainfranken geworden. Spätere Geschlechter werden uns beneiden, dass wir an der Seite des Führers leben dürfen.“ Als „Belohnung“ bekam Haibach überaus großzügige Zuschüsse für den Bau der neuen Schule (jetzige Albert-Liebmann-Schule)

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