Am Volkstrauertag 1964 wurde die Gedenkstätte neben den Soldatengräbern unterhalb des Hohen Kreuzes enthüllt. Der Künstler Walter Ibscher aus Fürth hat aus Muschelkalk dieses Mahnmal geschaffen. Es stellte zwei trauernde und verzweifelte Frauen dar, die über ihren gefallenen Sohn und Ehemann trauern. Jährlich ist dieses Mahnmal das Zentrum der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag.

Zur Übergabe wurde ein Heft mit allen Namen der Gefallenen, Vermissten und durch die Kriegsereignisse Gestorbenen der beiden Weltkriege herausgegeben.
Für die 73 Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges wurde bereits 1926 im Dorffriedhof eine Gendenkstätte errichtet.
Aus Haibach sind 132 Männer im zweiten Weltkrieg gefallen.

Das Gefallenendenkmal steht unter Denkmalschutz: D-6-71-124-20 Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. und des 2. Weltkrieges, zwei trauernde Frauen, Kalkstein, 1962.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Sehenswürdigkeiten

Wingert

Wingert

Haibach - ein Weinort? In einem Artikel der Aschaffenburger Zeitung von 1912 findet sich ein Beitrag zur Errichtung des Hohen Kreuzes (1844), in dem auf den Weinbau in Haibach in der Mitte des 19. Jahrhunderts hingewiesen wird. Der Bau des Kreuzes wird „einem Kreis...

Der Haibach (mit Bedeutung für Aschaffenburg)

Der Haibach (mit Bedeutung für Aschaffenburg)

Der Haibach Verlauf und (ehemalige) Bedeutung für die Stadt Aschaffenburg als Röderbach, Ohmbach, FeuerbachQuelle: bei Haibach im Bereich Fischergasse / Schwalbengrube, UTM 32U 514955, 5534804 und 32U 515036, 5534971Quellhöhe: 270 m ü. NHNOffener Lauf ab Beginn des...