Die Mariengrotte entstand auf Anregung des Kirchenpflegers Engelbert Aulbach und wurde auf dem Grundstück von Georg Heeg aus den Bruchsteinen des Steinbruchs gemauert. Inschrift: „O Maria hilf 1959“
Im April 1959 trat Pfarrer Hans Winkler sein Amt als Pfarrer von Oberbessenbach an. Die Einweihung war seine erste Amtshandlung in Dörrmorsbach.
Die Grotte war häufiges Ziel von Lichterprozessionen und hier werden auch Maiandachten gehalten.

Neben dem rechten Mauerabschluss entspringt eine Quelle, die man 1815 fasste, das sogenannte „Hohnebrünnche“. Von hier aus wurde mit Holzrohren ein Weiher auf dem Platz der ehemaligen Schule gespeist.

Der Höhenweg ist in den alten Flurkarten von 1845 bereits eingetragen und war als Verbindung zur Kirche in Oberbessenbach damals schon gut ausgebaut. Mit dem Ausbau des Baugebietes Helgenhecke 1973 wurde der »Höhenweg« mit erschlossen und ausgebaut.

2 Kommentare

  1. Im Audioguide Mariengrotte-Steinbruch seht: Die Quellfassung des „Hohnebrünnchens“ sei 1825 und nicht 1815 erfolgt.

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    • Herzlichen Dank! Jahreszahl ist ausgebessert!

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