Schwesternhaus mit Krankenstation

Ehemalige Sehenswürdigkeiten

 

 

Klosterschwestern der „Schwestern des Erlösers“ aus Würzburg kamen schon im Dezember 1900 nach Haibach.
In der Schwesternchronik steht dazu:  „Am 15. Dezember 1900 wurde die Filiale Haibach angefangen. Durch hochwürdigen Herrn Pfarrer Schweinfest mit drei Schwestern, Schwester Mar. Natalia als Oberin und Arbeitslehrerin,  Adelina für die erste Mädchenschule 7., 6., 5. und 4. Jahrgang umfassend, Hunegundis für die zweite Mädchenschule 3., 2., und 1. Jahrgang umfassend. Einige Tage später kam Emina als Arbeitslehrerin.“

Das Haus zwischen Feuerwehrhaus und Pfarrhaus wurde 1904 vom Johanniszweigverein für die Krankenschwestern gebaut und erst einmal am 6. Dezember von Kaplan Niklaus bezogen. Er bewohnte das Haus bis Dezember 1905. Vor dem Haus war ein öffentlicher Brunnen.

Am 15. Mai 1906 kamen zwei Schwestern für die ambulante Krankenpflege, Schwester Agibota und Schwester Sigilindis. Die erste Kranke, die sie versorgten, war Abolonia Elbert vom Armenhaus.

1906 zogen auch die Schulschwestern in das Schwesternhaus, das 1911 aufgestockt wurde.
1938 zogen die Schulschwestern vom Schwesternhaus in das Haus des Burgkindergartens um, die Krankenschwestern blieben noch in dem Häuschen wohnen und richteten eine Krankenstation ein.

(Im Burgkindergarten wurde auch eine eine Koch- und Handarbeitsschule angeboten und bis 1962 geführt.)

1962 wurde das Haus wegen des Neubaus der Bruder Klaus Kirche abgerissen.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Schwesternstation

Schwesternstation

Schwesternstation der Schwestern des Erlösers (Mutterhaus in Würzburg)Im Jahr 1900 kamen Schulschwestern nach Haibach und führten die neue Mädchenschule (heute Rathaus). Sie wohnten in der Schule.Ab 1906 betreuten Krankenschwestern die Alten und Kranken. Für sie baute...

AED – Defibrillator

AED – Defibrillator

Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand- Jede Minute zählt. Der Einsatz eines Defibrillators ist oft überlebenswichtig. Bei einer Herzrhythmus-Störung hilft ein gezielter Elektroschock durch einen „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED). Im besten Fall schlägt...

Der Hohe-Warte-Weg

Der Hohe-Warte-Weg

Der Hohe-Warte-Weg ist ein Teilstück der alten Verbindung von Aschaffenburg nach Heimbuchenthal. Die „Echter-Karte“ von 1596 bestätigt die Bedeutung des Ortes an diesem Weg. Besonders aufschlussreich ist der eingezeichnete Weg von Aschaffenburg nach Heimbuchenthal. Im...